Über diese Website

Dies ist eine Informationsseite über unsere Bürgerinitiative, die sich gegen die Erweiterung des Industriegebiets K-Park einsetzt. Durch unser Engagement wollen wir den Erhalt des Naherholungsgebiets Geithe und der landwirtschaftlichen Nutzflächen sichern.

Kontakt

Bei Fragen, Anregungen oder Wünschen kontaktieren Sie uns bitte unter unserer E-mail Adresse: 

info@keinindustriegebietgeithe.de

© 2023 von Kein Industriegebiet Geithe

Unser Ziel und unser "Warum?"        &        Wie Sie uns helfen können

Wir von der Bürgerinitiative "Kein Industriegebiet Geithe" sind gegen eine Erweiterung des Industriegebiets in Hamm Uentrop bzw. Geithe/Norddinker. Für den Schutz des Naherholungsgebiets Geithe, der unmittelbaren Umwelt in Hamm, der Anwohner, der Vereine und der landwirtschaftlichen Nutzflächen wollen wir durch unser Engagement dieser Ausweisung neuer Flächen für emittierende Industriebetriebe entgegenwirken.

Unsere Argumente

1. Entwertung des Naherholungsgebietes 

Viele Radwanderwege führen durch das Gebiet. Das wichtige Naherholungsgebiet Geithe mit wertvollen Wäldern liegt direkt neben dem geplanten Bereich und würde unwiederbringlich geschädigt, weshalb z.B. die Naturfreunde oder Sportvereine unseren Protest mitunterstützen.

 

2. Große Menge der Betroffenen

Neben den direkten Anwohnern sind viele weitere Bürger betroffen und benachteiligt
Die Einwohner der umliegenden Ortsteile werden je nach Windsituation, die Einwohner von Uentrop durch den Schwerlastverkehr stark beeinträchtigt.

 

3. Keine Flächenverfügbarkeit

Die Planungsfläche gehört insg. 27 Eigentümern, alle müssten zustimmen, viele haben bereits erklärt, auf keinen Fall zu verkaufen. Die Fläche ist also gar nicht bzw. nur unter sehr hohem rechtlichen und zeitlichen Aufwand verfügbar.

 

4. Mangelhafte Verkehrsanbindung/ Mangelhafte Infrastruktur

Kein Anschluß an das Wasserstraßen- noch an das Bahnnetz, an die Autobahn nur über die bereits jetzt stark belastete Zollstraße in Uentrop.

 

5. Kulturelle Bedeutung/ Otmar-Alt-Stiftung

Betroffen ist z.B. die Stiftung des international renommierten Künstlers Otmar Alt mit Kulturzentrum und Skulpturenpark. Weitere wichtige kulturelle Einrichtungen (Treckerfreunde - Fest der Ackergiganten mit tausenden von Besuchern, Fahrplatz des Zucht- Reit- und Fahrvereins Uentrop) werden vernichtet, die Vereine damit in der Existenz bedroht.

Politik neu gedacht

 

6. Keine Perspektive für ländlichen Raum

Die kulturelle Identität der dörflichen Strukturen wird bedroht. Schon ein Verbleib des Gebiets in den Planungen hängt wie ein Damoklesschwert über dem Dorfgebiet und verhindert, dass gerade junge Menschen und Familien eine langfristige Perspektive sehen und sich ansiedeln bzw. nicht wegziehen.

 

7. Vernichtung landwirtschaftlicher Flächen

Die Flächen werden landwirtschaftlich als Acker- und Grünfläche, aber auch von mehreren Imkern für die wichtige Bienenzucht oder für den gewerblichen Anbau von Bio- Walnüssen genutzt.

 

9. Bewusstseinswandel

In breiten Teilen der Bevölkerung findet ein Bewusstseinswandel statt. Der Erhalt der natürliche Ressourcen der Erde auch für die kommenden Generationen sind in den Fokus der öffentlichen Wahrnemung gelangt, was neben dem Umdenken in der nationalen und internationalen Politik auch lokal am Beispiel diverser Aktionen von Schülern im Zusammenhang mit dem „friday for future“ erkennbar ist.

 

10. Bessere Alternativen

Die Nutzung von industriellen Brachflächen muss Vorrang vor der Versiegelung landschaftlich wichtiger, unersetzbarer Flächen haben.
Das RWE-Gelände Schmehausen, als Industriegebiet ausgewiesen, voll erschlossen mit Hafen und Bahnanbindung, bietet sich als Alternativstandort an.

 

Fazit

Ein Industriegebiet in Uentrop/Norddinker nutzt nur wenigen und schadet vielen. Der Standort ist ungeeignet, schon der Regionalplan ist in sich widersinnig. Trotz der -aufgrund mangelhafter Informationspolitik -kurzen Zeit konnten über 900 Unterschriften gesammelt werden, über 400 Menschen besuchten die Info-Veranstaltung an der Protesttafel von Otmar Alt.

So können Sie uns helfen:

Damit wir die Ausweitung der Industrieflächen verhindern können, sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen.

Hier sind 3 Wege, wie sie und helfen können:

 

1. Unsere Protestaktionen besuchen. Je mehr Leute bei unseren Protestaktionen anwesend sind, desto stärker ist das Signal das wir and die zuständigen Behörden senden.

2. Unterschriften sammeln. Unsere Unterschriftensammlung umfasst bereits knappe 1000 Stück. Diese eindeutige Positionierung der Bürger kann nicht ignoriert werden. Wir haben die Unterschriftenliste als PDF-Datei bereitgestellt, damit jeder Zugriff darauf hat. Ausgefüllte Unterschriftenlisten bitte an unsere E-Mail Adresse schicken. (info@keinindustriegebietgeithe.de)

3. Schreiben. Sei es in Form von Leserbriefen and den WA oder Einspruchserklärungen an die Stadt, wer schreibt der bleibt und vertritt eine klare Meinung.